ADHS Machbarkeitsstudie
Forschungsleiterin – Dr. Philippa Fibert
Inhalt dieses Projekts
Dieses Projekt ist die Weiterführung einer ADHS-Anwendungsbeobachtung. Darauf folgte eine Machbarkeitsstudie, die aus einer randomisierten kontrollierten Pilotstudie bestand.
Es wurde untersucht, ob das Design von Studien innerhalb von Kohortenstudien, Trials within Cohorts (TwiCs) für eine kontrollierte Studie verwendet werden kann. Zu den wichtigsten Elementen des Studiendesigns, die untersucht wurden, gehörten die Rekrutierung einer repräsentativen Kohorte von Kindern mit ADHS; die zufällige Zuweisung einiger Probanden zur Kohorte, die homöopathisch behandelt wurde im Vergleich zu anderen in der Kohorte, die weiterhin die bisherige Behandlung erhielt; die von mehreren Homöopathen an unterschiedlichen Standorten durchgeführte homöopathische Behandlung; die Bewertung der klinischen Ergebnisse, der Kostenwirksamkeit und Sicherheit unter Verwendung angemessener Methoden, die die Anforderungen der Interessensvertreter berücksichtigen.
Ebenfalls untersucht wurde eine zweite, von einem Ernährungstherapeuten durchgeführte Behandlung, um den Vergleich mit einer anderen Therapie zu ermöglichen.
Interessanterweise wies die von Homöopathen durchgeführte Behandlung bei emotionaler Dysregulation eine besonders starke Wirksamkeit auf; die von Ernährungstherapeuten angewandte Behandlung war bei Unruhe und Unaufmerksamkeit wirksam.
Forschungsleiterin
Dr. Philippa Fibert, BEd (Hons Cantab) BSc MSc

Dr. Fibert hat Erfahrung im Umgang mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen, da sie zuerst als Lehrerin (Englisch- und Pädagogikstudium an der Cambridge University) und später als Elternberaterin tätig war. In dieser Zeit hat sie Homöopathie studiert und festgestellt, dass dies eine wirksamere Behandlungsmethode ist als alle anderen bis dahin von ihr untersuchten Methoden. Anschließend erwarb sie einen Bachelor of Science in Homöapathie an der Thames Valley University und einen Master of Science in Forschung an der Goldsmiths, University of London (Forschungsmethodologie in Psychologie). Im Anschluss promovierte sie an der Fakultät für Gesundheit und verwandte Forschung an der Sheffield University. Dr. Fibert bietet homöopathischen Einrichtungen wie der Society of Homeopaths(Gesellschaft für Homöopathie), Homeopathy for Health (Homöopathie für Gesundheit) in Afrika, und dem Central Council for Research in Homeopathy (Zentralrat für Forschung in Homöopathie) in Indien Forschungsberatung. Sie arbeitet weiterhin in einer Privatpraxis als Homöopathin mit Schwerpunkt auf der Behandlung von ADHS.
Veröffentlichungen, die im Rahmen dieses von HRI finanzierten Projekts entstanden sind. Veröffentlichungen, die im Rahmen dieses von HRI finanzierten Projekts entstanden sind.
What families in the UK use to manage attention-deficit/hyperactivity disorder (ADHD): a survey of resource use Open Access
Fibert P, Relton C.
BMJ Paediatrics Open 2020;4:e000771
Rethinking ADHD intervention trials: feasibility testing of two treatments and a methodology Open Access
Fibert P, Peasgood T, Relton C.
European Journal of Pediatrics 2019; 178(7):983-993
Protocol for the STAR (Sheffield Treatments for ADHD) project: an internal pilot study assessing the feasibility of the Trials within Cohorts (TwiCs) design to test the effectiveness of interventions for children with ADHD Open Access
Fibert P, Relton C, Peasgood T, Daley D.
Pilot and Feasibility Studies 2018;4: 61
A comparative consecutive case series of 20 children with a diagnosis of ADHD receiving homeopathic treatment, compared with 10 children receiving usual care
Fibert P, Relton C, Heirs M, Bowden D.
Homeopathy 2016; 105(2): 194-201
Case report of two siblings with multi-morbidities receiving homeopathic treatment for one year
Fibert P.
International Journal of Integrative Medicine 2016; 8(2)S1:141-145
Case report of a 16 year old youth with diagnoses of attention deficit hyperactivity disorder (ADHD), Asperger’s syndrome and dyslexia receiving homoeopathic and tautopathic treatment
Fibert P.
International Journal of Integrative Medicine 2015; 7(3): 312-317


