Kerndatensätze für Outcomes für Sinusitis (COS- SIN) und Tonsillitis (COS- TON)
Projektinhalt
Diese Studie strebt die Entwicklung von Kerndatensätzen für Outcomes (COS) an, die für die Behandlung von Sinusitis und Tonsillitis für die Verwendung in zukünftigen Studien eine Rolle spielen. Mit einem COS wird die Erstellung wichtiger Ergebnisse angestrebt, die gemessen werden sollen und in allen kontrollierten Studien einer spezifischen Erkrankung erwähnt werden. Durch die Verwendung eines COS wird die Forschung zu in der Primärversorgung diagnostizierten Infektionen einheitlicher gestaltet. Dadurch wird auch die Erfassung kombinierter Evidenzdaten für die zukünftige Forschung und Praxis verbessert. Als Schlussfolgerung wird dadurch das Risiko einer verzerrten und heterogenen Berichterstattung der Ergebnisse verringert und das Potenzial für Metaanalysen für wichtige Ergebnisse erhöht.
Forschungsgruppe
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- Dr. Esther van der Werf, Homeopathy Research Institute, London, Vereinigtes Königreich
- Dr. Alyson Huntley, Zentrum für akademische Primärversorgung, Medizinische Fakultät Bristol, Vereinigtes Königreich
- Dr. Rachel Perry, The National Institute for Health and Care Research Applied Research Collaboration West (NIHR ARC West) am University Hospitals Bristol and Weston NHS Foundation Trust, Vereinigtes Königreich
- Professor Thomas Ostermann, Department für Psychologie, Fakultät für Gesundheit, Universität Witten/Herdecke, Deutschland
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Worin liegt die Bedeutung dieses Projekts?
Infektionen der Atemwege wie Sinusitis und Tonsillitis nehmen bei Patientinnen und Patienten, Eltern, dem Pflegepersonal, in der Öffentlichkeit und im
Gesundheitsversorgungssystem aus folgenden Gründen einen wichtigen Stellenwert ein:
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- Die Infektion verursacht bei den Patientinnen und Patienten (sowie Eltern und Betreuern) Schmerzen und Unbehagen.
- Dies führt zu häufigen Arztbesuchen.
- Eine unsachgemäße Antibiotikaverwendung bei Infektionen, die in der
Primärversorgung diagnostiziert werden, können zu Antibiotikaresistenzen führen.
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Eine breite Palette an Anzeichen und Symptomen (Ergebnisse) werden in der Forschung zu in der Primärversorgung festgestellten Infektionen gemessen wie Schweregrad der Symptome, Schmerzen, Fieber und Antibiotikaverwendung. Unterschiede in der Berichterstattung können dazu führen, dass die Erstellung eines Überblicks über die aktuelle Forschungsevidenz erschwert wird.


