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Die strategischen Ziele des HRI

Das HRI hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Spitzenforschung in der Homöopathie unter Anwendung der Methoden zu fördern und die Ergebnisse derartiger Bemühungen über die gewohnten akademischen Kreise hinaus zu veröffentlichen.

Da in den Massenmedien gegenwärtig jede Menge Fehlinformationen über die Homöopathie grassieren, ist es jedoch auch unabdingbar, Fakten über die Evidenzbasis im Bereich Homöopathie sowohl unseren Kollegen aus der Wissenschaft als auch der breiten Öffentlichkeit klar zu kommunizieren.

Das HRI hat es sich daher zum Ziel gesetzt, Entscheidungsträger, Akademiker, medizinisches Fachpersonal und Patienten mit zuverlässigen und wissenschaftlich fundierten Informationen über die Homöopathie zu versorgen.

Um dieses Ziel zu erreichen, konzentrieren sich unsere Bemühungen auf die folgenden Kernbereiche:

1. Forschungsaktivitäten: Förderung qualitativ hochwertiger wissenschaftlicher Forschung im Bereich Homöopathie

Da dringend viele neue Studien benötigt werden, aber nur wenige Ressourcen zur Verfügung stehen, möchte das HRI durch folgende Prämissen garantieren, dass Forschungsaktivitäten so effektiv wie möglich durchgeführt , durch:

  • Festlegung der Forschungsagenda – Fokussierung der Forschung zum einen auf die Bereiche mit dem größten klinischen Bedarf und zum anderen auf Bereiche, in denen die Homöopathie (auf Grundlage vorliegender wissenschaftlicher Nachweise) potenziell am wirksamsten ist
  • Durchführung eines Experten-Peer-Review-Verfahrens für externe Forschungsprojekte, um die Qualität der in diesem Bereich betriebenen Forschung zu erhöhen
  • Angebot praktischer und fachlicher Beratung, um Einzelpersonen mit begrenzter Forschungserfahrung dabei zu helfen, neue Projekte ins Leben zu rufen
  • Gezielte Weiterleitung von Fördermitteln an die vielversprechendsten Forschungsprojekte

2. Kommunikation: Das HRI stellt präzise und objektive Informationen für unterschiedliche Zielgruppen bereit

Das HRI möchte wissenschaftlich fundierte Informationen einem breiten internationalen Publikum in leicht verständlicher Form zugänglich machen. Dazu zählen die breite Öffentlichkeit , Wissenschaftler, Gesundheitsdienstleister, gesundheitspolitische Entscheidungsträger, Regierungen und die Medien. Dank seiner diversen Kommunikationskanäle kann das HRI den unterschiedlichen Anforderungen all dieser Gruppen gerecht werden, z. B.:

  • CORE-Hom – eine Datenbank von Weltrang: Das HRI ist stolz darauf, gemeinsam mit der Karl und Veronica Carstens-Stiftung eine neue Online-Datenbank geschaffen zu haben, die jedem kostenlos zur Verfügung steht und einen direkten Zugriff auf klinische Forschungsstudien zur Homöopathie bietet.
  • Veranstaltung von international ausgerichteten Forschungskonferenzen („HRI International Research Conferences:“) Diese zweijährlich stattfindenden Tagungen dienen neben der Veröffentlichung der neuesten Erkenntnisse aus dem Bereich auch der Förderung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit.
  • HRI-Forscherverzeichnis: Dieses umfasst Aktivitäten, die weltweit stattfinden. Ferner soll das Verzeichnis neue Forschungskooperationen zwischen Wissenschaftlern auf der ganzen Welt fördern.
  • „HRI Research in Focus“-Artikel: Sie vermitteln wichtige Forschungserkenntnisse in leicht verständlichem Englisch, ähnlich wie es in Fachzeitschriften wie New Scientist der Fall ist.
  • Darüber hinaus bietet das HRI Experten-Input für externe Einzelpersonen und Organisationen, die nach zuverlässigen und genauen Forschungsdaten im Bereich Homöopathie fragen.

3. Weiterentwicklung des Bereichs: Das HRI unterstützt die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich Homöopathie

Da es sich bei der Homöopathieforschung um einen solch neuen Bereich handelt, mangelt es momentan an entsprechend qualifizierten Forschern. Durch finanzielle Unterstützung von Master- und PhD-Studenten sowie durch Postgraduiertenförderung werden langfristig die Kapazitäten erhöht, um wissenschaftlich fundierte Forschungsarbeiten im Bereich Homöopathie durchführen zu können.

Wir glauben, dass qualitativ hochwertige wissenschaftliche Forschung in der Homöopathie sowohl nötig als auch realisierbar ist.

Dr. Alexander Tournier, Generaldirektor des HRI

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