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Das patentproblem

In der Schulmedizin werden die hohen Kosten für klinische Studien üblicherweise von Pharmaunternehmen getragen. Sobald ein neu patentiertes Arzneimittel auf den Markt kommt, werden die Forschungskosten wieder wettgemacht und bis zum Auslauf des Patents erhebliche Profite erzielt.

Leider ist das bei der Homöopathie nicht möglich.

Da homöopathische Arzneimittel bereits seit bis zu 200 Jahren häufig verwendet werden, können sie nicht patentiert werden. Wenn also ein Unternehmen für eine teure Studie bezahlt, in der die Wirksamkeit eines bestimmten Mittels nachgewiesen wird, kann es andere Unternehmen nicht davon abhalten, das gleiche Produkt herzustellen und zu vermarkten, sodass sich die Kapitalrendite verringert.

Ohne die großen finanziellen Anreize, die mit Patenten einhergehen, ist es schwieriger, Unternehmen zu finden, die bereit sind, in die Homöopathieforschung zu investieren. Daher braucht es Spender (egal, ob Einzelpersonen oder Unternehmen), die gewillt sind, die Forschung zum Wohle der Patienten und nicht in erster Linie wegen des finanziellen Gewinns zu unterstützen. Das HRI hat es sich zur Aufgabe gemacht, entsprechende Spender zu finden und gemeinsam mit ihnen dafür zu sorgen, dass ihr Geld sinnvoll genutzt wird, um Forschungsarbeiten von höchster Qualität zu generieren.

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