{"id":9722,"date":"2018-05-29T06:20:04","date_gmt":"2018-05-29T06:20:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hri-research.org\/?page_id=9722\/"},"modified":"2022-02-14T15:32:57","modified_gmt":"2022-02-14T15:32:57","slug":"klinische-studien-im-ueberblick","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hri-research.org\/de\/informationsquellen\/wichtiges-forschungsmaterial\/klinische-studien-im-ueberblick\/","title":{"rendered":"Klinische Studien im \u00dcberblick"},"content":{"rendered":"<h4><span class=\"accent\">Systematische Reviews klinischer Hom\u00f6opathiestudien<\/span><\/h4>\n<p>Die j\u00fcngsten und robustesten Daten zur Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie liefert eine Metaanalyse von 2014, die alle placebokontrolliert, doppelblind und randomisiert durchgef\u00fchrten Studien mit individualisierter hom\u00f6opathischer Verschreibung untersuchte. <a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/HRI_ResearchArticle_29_RobertsTournier_IndividualisedHomeopathyReview_DE-2.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Diese stellte fest<\/a>, <strong>dass die Wirkung hom\u00f6opathischer Arzneimittel im Vergleich zu Placebo bei individualisierter Verordnung eineinhalb bis zweimal wahrscheinlicher ist.<\/strong><a href=\"http:\/\/www.systematicreviewsjournal.com\/content\/3\/1\/142\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><sup>1<\/sup><\/a><\/p>\n<p>In der Vergangenheit war es \u00fcblich, systematische \u00dcbersichtsartikeln zu erstellen, die alle klinischen Studien gemeinsam analysierten, in denen hom\u00f6opathische Arzneimittel verordnet wurden, unabh\u00e4ngig von der Indikation und der Art des hom\u00f6opathischen Behandlungsansatzes. (siehe Reviews 1991-2005).<p><a href=\"#\" class=\"expand-content\" id=\"6a2db887600c0\"><span class=\"expand-content-more\">Mehr<\/span><span class=\"expand-content-less\">Weniger<\/span><\/a><\/p><div class=\"collapse-content\" id=\"panel-6a2db887600c0\">\n<p><strong>Im Zuge einer individualisierten hom\u00f6opathischen<\/strong> Behandlung wird ein auf den Patienten ma\u00dfgeschneidertes Arzneimittel verordnet auf Basis eines ausf\u00fchrlichen Gespr\u00e4chs mit einem hom\u00f6opathischen Arzt (\u00e4hnlich einem Besuch bei Ihrem Hausarzt \/ Facharzt). Diese Behandlung unterscheidet sich stark von der <strong>nicht-individualisierten Hom\u00f6opathie<\/strong>, bei der alle Patienten bei gleicher Indikation dasselbe hom\u00f6opathische Arzneimittel verordnet bekommen, normalerweise ein in der Apotheke frei erh\u00e4ltliches Arzneimittel, das mehrere hom\u00f6opathische Inhaltsstoffe enth\u00e4lt, ein sogenanntes hom\u00f6opathisches Komplexmittel.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Schritt der Hom\u00f6opathieforschung wird darin bestehen, weitere klinische Studien zu spezifischen Erkrankungen durchzuf\u00fchren, so dass ausreichend klinische Daten vorliegen, um endg\u00fcltige Schlussfolgerungen dar\u00fcber zu ziehen, wie wirksam die Hom\u00f6opathie bei bestimmten Erkrankungen ist. <\/div><!-- de --><\/p>\n<p>Die systematischen \u00dcbersichtsartikel von Dr. Mathie bringen uns mehrere Schritte voran, um die Evidenzbasis der Hom\u00f6opathie zu kl\u00e4ren, da die bisher vorliegenden klinischen Hom\u00f6opathiestudien sowohl getrennt nach Art der Behandlung (individualisierte Behandlung durch einen Hom\u00f6opathen oder nicht individualisierte Hom\u00f6opathie) als auch getrennt nach anderen Studiencharakteristika wie etwa der Art der gew\u00e4hlten Kontrollen untersucht werden.<\/p>\n<p>Wie Dr. Mathie zusammenfassend erkl\u00e4rt, <strong>zeigen seine Reviewartikel ein &#8222;eindeutig positives Ergebnis&#8220; zugunsten der Hom\u00f6opathie.<\/strong><\/p>\n<h4><span class=\"accent\">Zusammenfassung des systematischen \u00dcberpr\u00fcfungsprogramms von Dr. Mathie<\/span><\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-page_width_image wp-image-12847\" src=\"https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/MathieStudie-520x282.png\" alt=\"\" width=\"520\" height=\"282\" srcset=\"https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/MathieStudie-520x282.png 520w, https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/MathieStudie-300x162.png 300w, https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/MathieStudie-768x416.png 768w, https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/MathieStudie-1024x555.png 1024w, https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/MathieStudie-98x53.png 98w, https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/MathieStudie-198x107.png 198w, https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/MathieStudie-158x86.png 158w, https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/MathieStudie-160x87.png 160w, https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/MathieStudie.png 1758w\" sizes=\"auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px\" \/><\/p>\n<h4><span class=\"accent\">Individualisierte hom\u00f6opathische Behandlung<\/span><\/h4>\n<p>Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die beiden systematischen \u00dcbersichtarbeiten zur individualisierten hom\u00f6opathischen Behandlung<sup>1,2 <\/sup>die genaueste und aktuellste Bewertung der Schl\u00fcsselfrage &#8222;Funktioniert die Hom\u00f6opathie, wenn sie von einem ausgebildeten Arzt als Standardbehandlung verschrieben wird?&#8220; beantwortet. Die Antwort lautet eindeutig &#8222;Ja&#8220;. Die Daten zeigen, dass individualisierte Hom\u00f6opathie einen Effekt jenseits von Placebo hat.<\/p>\n<h4><span class=\"accent\">Nichte Individualisierte hom\u00f6opathische Behandlung<\/span><\/h4>\n<p>Die Evidenz f\u00fcr die nicht individualisierte \u00a0hom\u00f6opathische Behandlung erweist sich als <strong>vielversprechend, aber weniger eindeutig<\/strong> im Vergleich zur individualisierten Verordnung. Die Analyse von 54 placebokontrollierten Studien zeigte einen <strong>geringen positiven Effekt pro Hom\u00f6opathie im Vergleich zu Placebo<\/strong> (SMD -0,33; 95% CI -0,44 bis -0,21)<sup>3<\/sup>, der der Sensitivit\u00e4tsanalyse teilweise standhielt und in 16 von 18 Unteranalysen positiv blieb.<\/p>\n<p><strong>Weitere Forschung ist erforderlich<\/strong>, um die aktuelle Evidenzbasis klinischer Hom\u00f6opathiestudien zu best\u00e4tigen und zu erweitern. Diese systematischen Reviews und Metaanalysen von Dr. Mathie und seinen Kollegen konnten vielversprechende Bereiche aufzeigen, auf die sich die zuk\u00fcnftige Forschung konzentrieren sollte, um Entscheidungstr\u00e4gern und Patienten das Potenzial der Hom\u00f6opathie aufzeigen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es ist anzumerken, dass keine der \u00dcbersichten von Dr. Mathie in die <a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/de\/informationsquellen\/die-homoopathie-debatte\/der-australische-bericht\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">NHMRC Hom\u00f6opathie-\u00dcbersicht von 2015<\/a> aufgenommen wurde, da die Studie nur Ver\u00f6ffentlichungen enthielt, die bis 2013 publiziert wurden und Mathies Artikel erst danach ver\u00f6ffentlicht wurden. Es ist jedoch schwer zu verstehen, warum in der <a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/2017\/09\/easac-statement-on-homeopathy\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Stellungnahme der EASAC zur Hom\u00f6opathie von 2017<\/a> die Metaanalyse der individualisierten Hom\u00f6opathie von Dr. Mathie aus dem Jahr 2014 nicht erw\u00e4hnt wird, gerade weil sie extrem relevante Resultate enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>Dr. Robert Mathie pr\u00e4sentiert seine Ergebnisse zur individualisierten Hom\u00f6opathie auf der HRI Malta 2017 Konferenz:<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"520\" height=\"293\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/SEh2Z7bo1YY?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h4><strong>\u00c4ltere systematische Reviewartikel (1991-2005)<\/strong><\/h4>\n<p>Bis 2005 wurden 5 umfassende systematische Reviews zur Hom\u00f6opathie durchgef\u00fchrt. Alle beinhalteten eine Metaanalyse klinischer Studien, die s\u00e4mtliche erdenklichen hom\u00f6opathischen Behandlungsans\u00e4tze sowie alle medizinischen Indikationen einschlossen.<sup>5<\/sup><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Vier der Reviews zeigten ein positives Resultat<\/strong>, was darauf hindeutet, dass es Hinweise f\u00fcr eine Wirkung der Hom\u00f6opathie jenseits einer reinen Placebowirkung gibt. Um zu endg\u00fcltigen Schlussfolgerungen zu gelangen, w\u00e4ren jedoch genauere Forschungsergebnisse erforderlich.<sup>5-8<\/sup><\/li>\n<li><strong style=\"font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, 'Helvetica Neue', sans-serif;\">Nur einer der Reviews kam zu einem negativen Resultat<\/strong><span style=\"font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, 'Helvetica Neue', sans-serif;\"> und schlussfolgerte, dass die Hom\u00f6opathie \u00fcber Placebo hinaus keine Wirkung hat.<\/span><sup style=\"font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, 'Helvetica Neue', sans-serif;\">9<\/sup><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Alle diese \u00dcbersichtsarbeiten sind inzwischen veraltet<\/strong>. Die \u00e4lteste von Kleijnen et al. wurde vor 31 Jahren<sup>5<\/sup> und die j\u00fcngste von Shang et al.<sup>9<\/sup> vor 17 Jahre publiziert.<\/p>\n<p>Kritisch anzumerken ist, dass <strong>die einzig negative Studie von Shang et al. Von 2005<\/strong> diejenige ist, die am h\u00e4ufigsten in Anti-Hom\u00f6opathie-Ver\u00f6ffentlichungen zitiert wird (wie z.B. in der <a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/2017\/09\/easac-statement-on-homeopathy\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">EASAC-Erkl\u00e4rung von 2017<\/a>), obwohl hier nur Daten bis 2003 erfasst wurden, die Schlussfolgerungen der Autoren der bis dahin vorliegenden Evidenz widersprachen und oftmals <a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/de\/informationsquellen\/die-homoopathie-debatte\/die-lancet-veroeffentlichung-von-shang-et-al\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ernsthafte Zweifel an deren wissenschaftlicher Zuverl\u00e4ssigkeit ge\u00e4u\u00dfert wurden<\/a>.<\/p>\n<h4><span class=\"accent\">Systematische \u00dcbersichtsarbeiten klinischer Studien ohne Metaanalyse<\/span><\/h4>\n<p>Der aktuellste \u00dcberblick \u00fcber klinische Studien &#8211; der australische NHMRC-Bericht<sup>10<\/sup> &#8211; wurde im Jahr 2015 ver\u00f6ffentlicht. Diese Studie <strong>umfasst einzelne klinische Studien bis 2010<\/strong> (erfasst in systematischen Reviews, die bis zum 3. Januar 2013 ver\u00f6ffentlicht wurden) und kategorisiert die Studien nach der medizinischen Indikation. Der <a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/de\/informationsquellen\/die-homoopathie-debatte\/der-australische-bericht\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">NHMRC-Bericht stie\u00df auf internationale Kritik wegen seiner beispiellosen und unwissenschaftlichen Methodik.<\/a> Der Ombudsmann des Commonwealth untersucht gerade, inwieweit es sich bei der Erstellung des Berichts des NHMRC um wissenschaftliches Fehlverhalten handelt.<\/p>\n<p><a href=\"#\" class=\"expand-content\" id=\"6a2db88760116\"><span class=\"expand-content-more\">Mehr<\/span><span class=\"expand-content-less\">Weniger<\/span><\/a><\/p><div class=\"collapse-content\" id=\"panel-6a2db88760116\">\n<ul>\n<li><strong>Kleijnen et al. 1991<\/strong><span style=\"font-size: 12px;\">:<\/span> <span style=\"font-weight: 400;\">\u201e<\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Aktuell fallen die Nachweise f\u00fcr klinische Studien zwar positiv aus. Diese gen\u00fcgen allerdings nicht, um endg\u00fcltige Schlussfolgerungen zu ziehen, da zum einen die methodische Qualit\u00e4t der meisten Studien eher gering ist und zum anderen nicht klar ist, ob der Publikationsprozess vorurteilsfrei ablief.\u201c<\/span><\/i><sup><a title=\"Kleijnen, J., Knipschild, P. &amp; ter Riet, G. Clinical trials of homeopathy. BMJ 302, 960 (1991)\" href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/1825800\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">5<\/a><\/sup><\/li>\n<li><strong>Linde et al. 1997<\/strong>:<sup>\u00a0<\/sup>\u201eDie Ergebnisse unserer Meta-Analyse stimmen nicht mit der Hypothese \u00fcberein, dass klinische Effekte einer hom\u00f6opathischen Behandlung ausschlie\u00dflich auf einen Placebo-Effekt zur\u00fcckzuf\u00fchren seien. Denn wir haben nicht ausreichende Nachweise aus diesen Studien gewonnen, dass die Hom\u00f6opathie bei jeglicher klinischen Einzelverfassung eindeutig wirksam ist. Entsprechende weitere gr\u00fcndliche und systematische Untersuchungen sind erforderlich.\u201c <sup><a title=\"Linde, K. et al. Are the clinical effects of homeopathy placebo effects? A meta-analysis of placebo-controlled trials. Lancet 350, 834\u2013843 (1997).\" href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/9310601\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">6<\/a><\/sup><\/li>\n<li><strong>Linde et al. 1999<\/strong><span style=\"font-size: 12px;\">:<\/span> <span style=\"font-weight: 400;\">\u201e<\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Wir folgern, dass sich bei den untersuchten <\/span><\/i><i><span style=\"font-weight: 400;\">Studien<\/span><\/i><i><span style=\"font-weight: 400;\"> herauskristallisiert hat, dass Studien von h\u00f6herer methodischer Qualit\u00e4t tendenziell weniger positive Ergebnisse erzielten<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">.\u201c<\/span><sup><a title=\"Linde, K. et al. Impact of study quality on outcome in placebo-controlled trials of homeopathy. J. Clin. Epidemiol. 52, 631\u2013636 (1999).\" href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/10391656\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">7<\/a><\/sup><\/li>\n<li><strong>Cucherat et al. 2000<\/strong><span style=\"font-size: 12px;\">:<\/span>\u00a0\u2018<span style=\"font-weight: 400;\">\u201e<\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Es gibt gewisse <\/span><\/i><i><span style=\"font-weight: 400;\">Belege<\/span><\/i><i><span style=\"font-weight: 400;\"> daf\u00fcr, dass hom\u00f6opathische Behandlungen wirksamer sind als die Behandlung mit einem Placebo. Die Aussagekraft dieser Belege ist allerdings aufgrund der niedrigen methodischen Qualit\u00e4t der Studien eher gering. Studien von hoher methodischer Qualit\u00e4t tendierten eher dazu, negative Ergebnisse zu generieren als Studien von geringerer Qualit\u00e4t. Weitere methodisch hochwertige Studien sind erforderlich, um die Ergebnisse zu best\u00e4tigen.<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c<\/span><sup><a title=\"Cucherat, M., Haugh, M. C., Gooch, M. &amp; Boissel, J. P. Evidence of clinical efficacy of homeopathy. A meta-analysis of clinical trials. HMRAG. Homeopathic Medicines Research Advisory Group. Eur. J. Clin. Pharmacol. 56, 27\u201333 (2000).\" href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/10853874\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">8<\/a><\/sup><\/li>\n<li><strong>Shang et al. 2005<\/strong><span style=\"font-size: 12px;\">:<\/span>\u00a0<span style=\"font-weight: 400;\">\u201c<\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Trends treten sowohl in placebokontrollierten hom\u00f6opathischen Studien als auch in placebokontrollierten schulmedizinischen Studien auf. Ber\u00fccksichtigte man diese in der Analyse, zeigte sich ein schwacher Beleg f\u00fcr die spezifische Wirkung hom\u00f6opathischer Pr\u00e4parate, aber ein starker Beleg f\u00fcr die spezifischen Wirkungen schulmedizinischer Ma\u00dfnahmen. Dieser Befund stimmt mit der Auffassung \u00fcberein, dass klinische Wirkungen der Hom\u00f6opathie auf Placeboeffekte zur\u00fcckzuf\u00fchren sind.<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c<\/span><sup><a title=\"Shang A, Huwiler-Muntener K, Nartey L, et al. Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? Comparative study of placebo-controlled trials of homoeopathy and allopathy. Lancet, 2005; 366: 726\u201332\" href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/16125589\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">9<\/a><\/sup><\/li>\n<\/ul>\n<\/div><!-- de -->\n<p><a href=\"#\" class=\"expand-content button accent-bg\" id=\"6a2db88760145\"><span class=\"expand-content-more\">Referenzen<\/span><span class=\"expand-content-less\">Weniger<\/span><\/a><\/p><div class=\"collapse-content\" id=\"panel-6a2db88760145\">\n<ol>\n<li>Mathie RT et al. Randomised placebo-controlled trials of individualised homeopathic treatment: systematic review and meta-analysis.\u00a0<em>Systematic Reviews<\/em>, 2014;\u00a0<strong>3<\/strong>: 142\u2028 | <a href=\"http:\/\/www.systematicreviewsjournal.com\/content\/3\/1\/142\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Volltext<\/a><\/li>\n<li>Mathie RT et al. Systematic Review and Meta-Analysis of Randomised, Other-than-Placebo Controlled, Trials of Individualised Homeopathic Treatment.\u00a0<em>Homeopathy,\u00a0<\/em>2018;\u00a0<strong>107(4)<\/strong>: 229-243 |<a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.de\/products\/ejournals\/pdf\/10.1055\/s-0038-1667129.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Volltext<\/a><\/li>\n<li>Mathie RT et al. Randomised, double-blind, placebo-controlled trials of non-individualised homeopathic treatment: systematic review and meta-analysis.\u00a0<em>Systematic Reviews,<\/em>\u00a02017;\u00a0<strong>6(1)<\/strong>:63 | <a href=\"https:\/\/systematicreviewsjournal.biomedcentral.com\/articles\/10.1186\/s13643-017-0445-3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Volltext<\/a><\/li>\n<li>Mathie RT et al.Systematic Review and Meta-Analysis of Randomised, Other-than-Placebo Controlled, Trials of Non-Individualised Homeopathic Treatment.\u00a0<em>Homeopathy,\u00a0<\/em>2019; eFirst |\u00a0<a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.com\/products\/ejournals\/abstract\/10.1055\/s-0038-1677481\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Abstract<\/a><\/li>\n<li>Kleijnen, J., Knipschild, P. &amp; ter Riet, G. Clinical trials of homeopathy.\u00a0<em>BMJ,\u00a0<\/em>1991<em>;<\/em>\u00a0<strong>302:<\/strong>\u00a0960 |\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/1825800\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PubMed<\/a><\/li>\n<li>Linde, K.\u00a0<em>et al.<\/em>\u00a0Are the clinical effects of homeopathy placebo effects? A meta-analysis of placebo-controlled trials.\u00a0<em>Lancet,\u00a0<\/em>1997;\u00a0<strong>350:<\/strong>834\u2013843 |\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/9310601\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PubMed<\/a><\/li>\n<li>Linde, K.\u00a0<em>et al.<\/em>\u00a0Impact of study quality on outcome in placebo-controlled trials of homeopathy.\u00a0<em>J. Clin. Epidemiol.,\u00a0<\/em>1999;\u00a0<strong>52:<\/strong>\u00a0631\u2013636 |\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/10391656\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PubMed<\/a><\/li>\n<li>Cucherat, M., Haugh, M. C., Gooch, M. &amp; Boissel, J. P. Evidence of clinical efficacy of homeopathy. A meta-analysis of clinical trials. HMRAG. Homeopathic Medicines Research Advisory Group.\u00a0<em>Eur. J. Clin. Pharmacol.,\u00a0<\/em>2000;\u00a0<strong>56:<\/strong>\u00a027\u201333 |\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/10853874\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PubMed<\/a><\/li>\n<li>Shang A, Huwiler-Muntener K, Nartey L, et al. Are the clinical effects of homeopathy placebo effects? Comparative study of placebo-controlled trials of homeopathy and allopathy.\u00a0<em>Lancet<\/em>, 2005;\u00a0<strong>366<\/strong>: 726\u2013732 |\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/16125589\">PubMed<\/a><\/li>\n<li>Australian National Health and Medical Research Council (NHMRC) 2015 Homeopathy Review |\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nhmrc.gov.au\/about-us\/resources\/homeopathy\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Link<\/a><\/div><!-- de --><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Systematische Reviews klinischer Hom\u00f6opathiestudien Die j\u00fcngsten und robustesten Daten zur Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie liefert eine Metaanalyse von 2014, die alle placebokontrolliert, doppelblind und randomisiert durchgef\u00fchrten Studien mit individualisierter hom\u00f6opathischer Verschreibung untersuchte. 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