{"id":9719,"date":"2018-05-29T06:12:45","date_gmt":"2018-05-29T06:12:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hri-research.org\/?page_id=9719\/"},"modified":"2020-11-06T14:32:51","modified_gmt":"2020-11-06T14:32:51","slug":"die-lancet-veroeffentlichung-von-shang-et-al","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hri-research.org\/de\/informationsquellen\/die-homoopathie-debatte\/die-lancet-veroeffentlichung-von-shang-et-al\/","title":{"rendered":"Die Lancet-Ver\u00f6ffentlichung von Shang et al."},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">Im August 2005 ver\u00f6ffentlichte die Fachzeitschrift <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">The Lancet<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\"> eine Studie<\/span><sup><a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/16125589\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-weight: 400;\">1<\/span><\/a><\/sup><span style=\"font-weight: 400;\">, die je 110 \u00e4hnliche hom\u00f6opathische und schulmedizinische Studien verglich und zu dem Schluss kam, dass Hom\u00f6opathie nicht besser wirke als ein Placebo.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ein begleitender Leitartikel<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0mit dem Titel \u201eThe end of homoeopathy\u201c<\/span><a href=\"http:\/\/www.thelancet.com\/journals\/lancet\/article\/PIIS0140-6736(05)67149-8\/fulltext\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-weight: 400;\"><sup>2<\/sup><\/span><\/a> <i><span style=\"font-weight: 400;\">[Das Ende der Hom\u00f6opathie] <\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">erregte starkes Medieninteresse. <\/span><\/p>\n<p><b>Die Schlussfolgerungen dieser Studie basierten jedoch in Wirklichkeit auf nur acht der 110 Studien<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">, von denen keine einzige die \u00fcbliche hom\u00f6opathische Behandlung zum Gegenstand hatte. Wenn man zudem nur eine einzige der acht Studien, die aus den 110 ausgesucht wurden, gegen eine andere austauscht, kehren sich die Ergebnisse um und zeigen, dass die Hom\u00f6opathie \u00fcber den Placebo-Effekt hinaus wirkt.<\/span><sup><a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC1375230\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-weight: 400;\">3<\/span><\/a><\/sup><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Dies veranschaulicht, dass die <strong>Ergebnisse dieser Arbeit v\u00f6llig unzuverl\u00e4ssig sind.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Abfolge der Ereignisse im Zusammenhang mit dieser Ausgabe von <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">The Lancet<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">, die darauf folgende politische Kontroverse sowie die wesentlichen M\u00e4ngel der Shang-Studie selbst wurden in dem Artikel <\/span><a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC1375230\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-weight: 400;\">\u201eHomeopathy and <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">The Lancet<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><sup>3<\/sup><\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> zusammengefasst.<\/span><\/p>\n<h3><b>Eine Ver\u00f6ffentlichung mit anhaltenden globalen Auswirkungen<\/b><\/h3>\n<p class=\"no-margin\"><span style=\"font-weight: 400;\">Die Arbeit von Shang et al. ist heute ber\u00fcchtigt, denn trotz derart grundlegender M\u00e4ngel wird sie bis zum heutigen Tag f\u00e4lschlicherweise als endg\u00fcltiger \u201eBeweis\u201c daf\u00fcr zitiert, dass die Hom\u00f6opathie nicht wirke. Beispielsweise konstatierte <strong>Ben Goldacre<\/strong>, britischer Arzt, akademischer und wissenschaftlicher Autor, (\u201ePharma Chameleon\u201c, New Europe, Ausgabe 93 vom 17. April 2011):<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eEs wurden inzwischen mehr als 100 Studien zum Thema Hom\u00f6opathie durchgef\u00fchrt. Bei jeder medizinischen Behandlung ist nach 100 Studien, die keinen vorteilhaften Gesamtnachweis f\u00fcr einen Nutzen erbringen konnten, der Punkt gekommen, an dem ein vern\u00fcnftiger Mensch ohne eigenn\u00fctziges Interesse an dieser bestimmten Behandlungsweise laut und deutlich erkl\u00e4ren w\u00fcrde: \u201eEs sollte kein Geld mehr f\u00fcr die Erforschung dieser Sackgasse ausgegeben werden\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<div class=\"highlight-box accent-border\">\n<h3><b>Die wichtigsten Fakten von Shang\u00a0et\u00a0al.<\/b><\/h3>\n<ul>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\">Obwohl diese Studie 110 hom\u00f6opathische Einzelstudien und 110 vergleichbare schulmedizinische Studien umfasste,<\/span><b> wurden die Schlussfolgerungen auf nur acht hom\u00f6opathische und sechs schulmedizinische Studien gest\u00fctzt, <\/b><span style=\"font-weight: 400;\">die als \u201egr\u00f6\u00dfere, qualitativ h\u00f6herwertige Studien\u201c bezeichnet wurden.<\/span><\/li>\n<li><b>W\u00e4ren alle 21 hom\u00f6opathischen Studien, die von <\/b><b>Shang\u00a0et\u00a0al. <\/b><b>als qualitativ h\u00f6herwertig identifiziert wurden, analysiert worden, h\u00e4tten sie das gegenteilige Ergebnis erhalten<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0\u2013 n\u00e4mlich, dass die Hom\u00f6opathie eine Wirkung hat, die \u00fcber den Placebo-Effekt hinausgeht.<\/span><sup><span style=\"font-weight: 400;\">10 <\/span><\/sup><span style=\"font-weight: 400;\">Es wurde nicht begr\u00fcndet, wieso die anderen 13 qualitativ hochwertigen Studien au\u00dfer Acht gelassen wurden, nur weil sie kleiner waren.<\/span><\/li>\n<li><b>Die Studie enth\u00e4lt keine \u201eSensitivit\u00e4tsanalyse\u201c,<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> d.\u00a0h., wenn man nur eine einzige der acht hom\u00f6opathischen Studien, die aus den 110 ausgew\u00e4hlt wurden, gegen eine andere austauscht, erh\u00e4lt man das gegenteilige Ergebnis, n\u00e4mlich, dass die Hom\u00f6opathie besser wirkt als ein Placebo.<\/span><sup><span style=\"font-weight: 400;\">4<\/span><\/sup><\/li>\n<li><strong>Alle acht verwendeten Hom\u00f6opathie-Studien untersuchten eine nicht-individualisierte hom\u00f6opathische Behandlung<\/strong>, d.h. allen Patienten wurde dasselbe Mittel verabreicht. Die Schlussfolgerungen dieser Studie haben daher <strong>keine Relevanz f\u00fcr die normale hom\u00f6opathische klinische Praxis<\/strong>, die darauf beruht, nach eingehender Konsultation ein individuell auf den Patienten abgestimmtes Mittel zu verschreiben.<\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\">In der Originalpublikation<\/span><b> geben Shang et al. nicht an, welche acht Studien zur Hom\u00f6opathie und welche sechs Studien zur Schulmedizin verwendet wurden<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">. Ein derartiger Mangel an Transparenz und Pr\u00e4zision wird bei Studien in der Schulmedizin in der Regel nicht toleriert.<\/span><sup><span style=\"font-weight: 400;\">6<\/span><\/sup><span style=\"font-weight: 400;\"> Erst nach Protesten stellten die Autoren diese Informationen schlie\u00dflich zur Verf\u00fcgung.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\"><b>Die Shang-Arbeit, die nur Studien betrachtete, die bis zum Jahr 2003 ver\u00f6ffentlicht worden waren, ist heute veraltet; <\/b>inzwischen gibt es neuere und aussagekr\u00e4ftigere systematische \u00dcbersichtsarbeiten<b>.<\/b><sup>13<\/sup><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<h3 class=\"no-margin\"><span style=\"line-height: 1.5em;\"><b>Die Ergebnisse der Shang-Arbeit<\/b><\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Forschungsergebnisse von Shang\u00a0et\u00a0al. lauten in der Zusammenfassung dieser Ver\u00f6ffentlichung wie folgt:<\/span><\/p>\n<blockquote><p>110 hom\u00f6opathische Studien und 110 vergleichbare schulmedizinische Studien wurden analysiert. Die mittlere Studiengr\u00f6\u00dfe betrug 65 Teilnehmer (Bereich von 10 bis 1.573). 21 hom\u00f6opathische Studien (19 %) und 9 schulmedizinische Studien (8 %) wiesen eine h\u00f6here Qualit\u00e4t auf. In beiden Gruppen zeigten kleinere Studien und solche von geringerer Qualit\u00e4t positivere Behandlungseffekte als gr\u00f6\u00dfere und h\u00f6herwertige Studien. Als die Analyse auf gro\u00dfe Studien von h\u00f6herer Qualit\u00e4t beschr\u00e4nkt wurde, betrug das Quotenverh\u00e4ltnis (\u201eOdds Ratio\u201c (OR)) 0,88 (95 % Konfidenzintervall (KI) 0,65 \u2013 1,19) f\u00fcr Hom\u00f6opathie (8 Studien) und 0,58 (0,39 \u2013 0,85) f\u00fcr die Schulmedizin (6 Studien).<\/p><\/blockquote>\n<h3><b>Wie zuverl\u00e4ssig sind diese Ergebnisse?<\/b><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Rolle der Shang-Ver\u00f6ffentlichung in der Hom\u00f6opathie-Debatte kann nicht genug betont werden, daher ist die Frage der Qualit\u00e4t und Zuverl\u00e4ssigkeit dieser Arbeit von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Leider ist die schlechte wissenschaftliche Qualit\u00e4t der Arbeit offensichtlich, dies wurde auch bereits von Experten auf dem Gebiet der Hom\u00f6opathieforschung<\/span><sup><a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC1375230\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-weight: 400;\">3<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">,<\/span><a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/18834714\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-weight: 400;\">4<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">,<\/span><a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/16296905\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-weight: 400;\">5<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">,<\/span><a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/16296897\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-weight: 400;\">6<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">,<\/span><a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/16296904\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-weight: 400;\">7<\/span><\/a><\/sup><span style=\"font-weight: 400;\"> sowie<\/span><b>\u00a0unabh\u00e4ngigen Wissenschaftler Prof. Hahn <\/b><span style=\"font-weight: 400;\">festgestellt.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0Letzterer hebt das Hauptproblem folgenderma\u00dfen hervor:<\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"no-margin\"><span style=\"line-height: 1.5em;\">\u201eF\u00fcr die Schlussfolgerung, dass Hom\u00f6opathie keine klinische Wirkung zeigt, mussten mehr als 90 % der verf\u00fcgbaren klinischen Studien au\u00dfer Acht gelassen werden.<span class=\"no-underline\"><a title=\"8. Hahn RG. Homeopathy: Meta-Analyses of Pooled Clinical Data. Forsch Komplementmed 2013;20:000\u2013000 Published online: October 17, 2013\" href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/24200828\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><sup>8<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"520\" height=\"293\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/TONxD5lUsew?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p><p><a href=\"#\" class=\"expand-content\" id=\"69f440bf0e883\"><span class=\"expand-content-more\">Mehr<\/span><span class=\"expand-content-less\">Weniger<\/span><\/a><\/p><div class=\"collapse-content\" id=\"panel-69f440bf0e883\"><span style=\"font-weight: 400;\">Verst\u00e4ndlicherweise waren es h\u00e4ufig auf die Hom\u00f6opathieforschung und\/oder die Hom\u00f6opathie spezialisierte Wissenschaftler, Forscher und \u00c4rzte, die diese Publikation in allen Einzelheiten verstehen und Artikel zu diesem Thema verfassen wollten. Zwar bedeutet dies nicht, dass deren Argumente falsch sind, doch waren diese Meinungen Kritikern zufolge durch eine gewisse Voreingenommenheit beeinflusst.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Prof. R. Hahn aus Schweden \u201ehat nie Hom\u00f6opathie praktiziert, erhalten oder studiert, aber in der klinischen Medizin gearbeitet und in den letzten 30 Jahren traditionelle medizinische Forschung auf den Gebieten der An\u00e4sthesiologie und Chirurgie durchgef\u00fchrt.\u201c Seine Arbeit beschreibt detailliert, warum die Ergebnisse der Shang-Arbeit, die Studien zu einer Vielzahl von Krankheitsbildern umfasst, in wissenschaftlichen Kreisen \u00fcblicherweise nicht akzeptiert werden w\u00fcrden:<\/span><\/p>\n<p><i><span style=\"font-weight: 400;\">Das endg\u00fcltige Argument gegen die Hom\u00f6opathie ist der von Aijing Shangs Forschungsgruppe im Jahr 2005 ver\u00f6ffentlichte \u201eFunnel Plot\u201c. Dieser ist allerdings mangelhaft, wenn er auf verschiedene Krankheiten angewendet wird.<\/span><\/i><sup><a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/24200828\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-weight: 400;\">8<\/span><\/a><\/sup><sup><span class=\"no-underline\"><span style=\"color: #ff0000;\">\u00a0<\/span><\/span><\/sup><span style=\"font-size: 14px;\"><\/div><!-- de --><\/span><\/p>\n<h3><b>Die Shang-Arbeit von 2005 ist mittlerweile hoffnungslos veraltet<\/b><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Zuverl\u00e4ssigkeit der Analyse ist nicht das einzige Problem bei der Shang-Arbeit. Bei erneuter Betrachtung der <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Datenlage<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> im Jahr 2018, m\u00fcssen wir auch pr\u00fcfen, wie gut diese Studie die Gesamtheit der heutigen Evidenzbasis reflektiert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Studie von Mathie et al. aus dem Jahr 2014 ergab beispielswiese, dass bei hom\u00f6opathischen Arzneimitteln, die w\u00e4hrend einer individualisierten Behandlung verschrieben werden, die Wahrscheinlichkeit einer positiven Wirkung im Vergleich zum Placebo 1,5- bis 2-mal h\u00f6her ist.13<\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/i><sup><a href=\"http:\/\/systematicreviewsjournal.biomedcentral.com\/articles\/10.1186\/2046-4053-3-142\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-weight: 400;\">13<\/span><\/a><\/sup><\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\"><p><a href=\"#\" class=\"expand-content button accent-bg\" id=\"69f440bf0e8a9\"><span class=\"expand-content-more\">Referenzen<\/span><span class=\"expand-content-less\">Weniger<\/span><\/a><\/p><div class=\"collapse-content\" id=\"panel-69f440bf0e8a9\"><\/span><\/p>\n<ol>\n<li>Shang A, Huwiler-Muntener K, Nartey L, et al. Are the clinical effects of homeopathy placebo effects? Comparative study of placebo-controlled trials of homeopathy and allopathy. <em>Lancet<\/em> 2005; <strong>366<\/strong>: 726\u2013732 |\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/16125589\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PubMed<\/a><\/li>\n<li>Editorial. The end of homeopathy. <em>Lancet<\/em>., 2005;<strong>366<\/strong>:690 | <a href=\"http:\/\/www.thelancet.com\/journals\/lancet\/article\/PIIS0140-6736(05)67149-8\/fulltext\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Volltext<\/a><\/li>\n<li>Fisher P. Homeopathy and the Lancet. <em>Evid Based Complement Alternat Med.,<\/em>\u00a02006; <strong>3(1)<\/strong>: 145\u2013147 | <a href=\"http:\/\/www.thelancet.com\/journals\/lancet\/article\/PIIS0140-6736(05)67149-8\/fulltext\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Volltext<\/a><\/li>\n<li><span style=\"line-height: 1.5em;\">L\u00fcdtke R &amp; Rutten ALB. The conclusions on the effectiveness of homeopathy highly depend on the set of analyzed trials. <em>J. Clin. Epidemiol.,<\/em>\u00a02008;\u00a0<strong>61:\u00a0<\/strong>1197\u20131204 |\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/18834714\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PubMed<\/a><\/span><\/li>\n<li><span style=\"line-height: 1.5em;\">Helmut K, et al. <\/span>Failure to Exclude False Negative Bias: A Fundamental Flaw in the Trial of Shang et al<span style=\"line-height: 1.5em;\">. <em>JACM,<\/em> 2005; <strong>11<\/strong>(5): 783 |\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/16296905\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PubMed<\/a><\/span><\/li>\n<li>Bell IR. All Evidence Is Equal, but Some Evidence Is More Equal than Others: Can Logic Prevail over Emotion in the Homeopathy Debate? <em>JACM,<\/em>\u00a02005; <strong>11<\/strong>(5): 763-769 |\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/16296897\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PubMed<\/a><\/li>\n<li>Frass M, et al. Bias in the Trial and Reporting of Trials of Homeopathy: A Fundamental Breakdown in Peer Review and Standards? <em>JACM<\/em>, 2005; <strong>11<\/strong>(5): 780-782 |\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/16296897\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PubMed<\/a><\/li>\n<li>Hahn RG. Homeopathy: Meta-Analyses of Pooled Clinical Data. <em>Forsch Komplementmed.,<\/em> 2013;<strong>20<\/strong>:000\u2013000 Published online: October 17, 2013 DOI: 10.1159\/000355916 |\u00a0<a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/24200828\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PubMed<\/a><\/li>\n<li>Mathie RT,\u00a0et al. Randomised controlled trials of homeopathy in humans: characterising the research journal literature for systematic review. <em>Homeopathy,\u00a0<\/em>2013<em>;<\/em> <strong>102:<\/strong>3\u201324 |\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/23290875\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PubMed<\/a><\/li>\n<li>Lewith G, Professor of Health Research at Southampton University, Letter to the Editor, Positive Health, December 2008 | <a href=\"http:\/\/www.positivehealth.com\/article\/water\/letters-to-the-editor-issue-153\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Volltext<\/a><\/li>\n<li>Goldacre, Ben.\u2018Pharma Chameleon\u2019, New Europe, 17 April 2011 \u2013 Issue 931.<\/li>\n<li>Faculty of Homeopathy website: <a href=\"http:\/\/www.facultyofhomeopathy.org\/research\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.facultyofhomeopathy.org\/research\/<\/a> accessed 1 August 2014<\/li>\n<li>Mathie RT, et al. Randomised placebo-controlled trials of individualised homeopathic treatment: systematic review and meta-analysis. Systematic Reviews, 2014; 3: 142\u2028 | <a href=\"http:\/\/systematicreviewsjournal.biomedcentral.com\/articles\/10.1186\/2046-4053-3-142\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Volltext\u00a0<\/a><\/div><!-- de --><\/li>\n<\/ol>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/de\/informationsquellen\/die-homoopathie-debatte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><b>Zur\u00fcck zu \u201cDie Hom\u00f6opathie-Debatte\u201d<\/b><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im August 2005 ver\u00f6ffentlichte die Fachzeitschrift The Lancet eine Studie1, die je 110 \u00e4hnliche hom\u00f6opathische und schulmedizinische Studien verglich und zu dem Schluss kam, dass Hom\u00f6opathie nicht besser wirke als ein Placebo. 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