{"id":9716,"date":"2018-05-29T06:01:29","date_gmt":"2018-05-29T06:01:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hri-research.org\/?page_id=9716\/"},"modified":"2024-01-15T14:04:38","modified_gmt":"2024-01-15T14:04:38","slug":"der-australische-bericht","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hri-research.org\/de\/informationsquellen\/die-homoopathie-debatte\/der-australische-bericht\/","title":{"rendered":"Der australische Bericht"},"content":{"rendered":"<p>Im M\u00e4rz 2015 ver\u00f6ffentlichte der australische National Health and Medical Research Council\u00a0(NHMRC) eine \u00dcbersichtsarbeit (\u201eInformation Paper\u201c) \u00fcber Hom\u00f6opathie, die gemeinhin als \u201eDer australische Bericht\u201c bezeichnet wird.<sup><a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/NHMRC-Information-Paper-Mar2015.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Diesem Bericht zufolge \u201e\u2026<i> existieren <\/i><i>keine Erkrankungen, bei denen die Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie <\/i><i>zuverl\u00e4ssig<\/i><i> nachgewiesen werden kann\u201c<\/i>.<a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Homeopathy-Overview-Report.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><sup>2<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Der Bericht sorgte weltweit f\u00fcr Schlagzeilen. Diese suggerierten, der NHMRC habe festgestellt, dass sich die Hom\u00f6opathie bei keiner Erkrankung als wirksam erwiesen h\u00e4tte.<sup><a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/world\/2014\/apr\/08\/homeopathy-is-bunk-study-says\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">3<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Die Direktorin des NHMRC Prof. Anne Kelso gab am 26. August 2019 die folgende <a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/3-CEO-statement-signed.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Klarstellung<\/a> in Bezug auf die Ergebnisse des Hom\u00f6opathie-Berichts von 2015 heraus:<\/p>\n<p><strong>\u201eEntgegen einiger Behauptungen kam der Bericht nicht zu dem Schluss, dass Hom\u00f6opathie ineffektiv ist.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Eine umfassende Untersuchung des Gebarens des NHMRC durch die Australian Homeopathic Association (AHA) in Verbindung mit einer eingehenden wissenschaftlichen Analyse des Reviews durch das HRI enth\u00fcllte schwerwiegende verfahrenstechnische und wissenschaftliche Verfehlungen, einschlie\u00dflich der Tatsache, dass der ver\u00f6ffentlichte Bericht bereits der zweite Anlauf des NHMRC war. Ein erster Bericht aus dem Jahr 2012 wurde der \u00d6ffentlichkeit nie zug\u00e4nglich gemacht.<\/p>\n<blockquote><p><b>Rachel Roberts, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des HRI<\/b>,\u00a0sagt: \u201eDie \u00d6ffentlichkeit hat ein Recht darauf zu erfahren, dass es qualitativ hochwertige Studien gibt, die die Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie bei manchen Erkrankungen wie z. B. Heuschnupfen, Sinusitis und Durchfall bei Kindern belegen. Diese Informationen deshalb verloren gegangen, weil der \u00a0NHMRC die Studienergebnisse falsch gehandhabt hat. W\u00fcrde man die Ergebnisse aus der Schulmedizin so behandeln, g\u00e4be es einen Aufschrei \u2013 und das zu Recht. Die Aufgabe des NHMRC bestand darin, die Evidenzlage zur Hom\u00f6opathie f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4zise zusammenzufassen. Eine Aufgabe, bei der das NHMRC entschieden versagte.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<h3>Fehlender erster Bericht wurde endlich herausgegeben<\/h3>\n<p>Nach einem kontinuierlichen Einsatz von Interessensgruppen und der \u00d6ffentlichkeit ver\u00f6ffentlichte das NHMRC im August 2019 schlie\u00dflich den <a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Draft-annotated-2012-homeopathy-report.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berichtsentwurf 2012<\/a>, in dem der Autor zu dem Schluss kam, dass es \u201evielversprechende Beweise f\u00fcr die Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie\u201c bei f\u00fcnf Erkrankungen gibt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/20191009_Release-of-NHMRC-Homeopathy-Review-2012-QA.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Warum ist dieser erste Bericht wichtig?<\/a> (Englisch)<\/p>\n<h3><b>Die wichtigsten Fakten des australischen Berichts<\/b><\/h3>\n<div class=\"highlight-box accent-border\">\n<ul>\n<li><b>Das NHMRC f\u00fchrte den <\/b><b>Hom\u00f6opathie-<\/b><b>Review zweimal durch und erstellte <\/b>f\u00fcr jeden einen eigenst\u00e4ndigen Bericht: Der erste entstand im Juli\u00a02012, der zweite wurde im M\u00e4rz\u00a02015 f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit freigegeben<\/li>\n<li>Die <b>Existenz des ersten Berichts wurde allerdings nicht bekannt gegeben<\/b>\u00a0\u2013 er wurde erst entdeckt, nachdem die AHA Antr\u00e4ge auf Akteneinsicht gestellt hatte.<\/li>\n<li><b>Der NHMRC behauptet, den ersten Bericht aufgrund seiner schlechten Qualit\u00e4t abgelehnt zu haben \u2013 obwohl er von einem namhaften Wissenschaftler<\/b> verfasst wurde, der auch Autor der NHMRC-eigenen Richtlinien zur Durchf\u00fchrung von Evidenz-\u00dcberpr\u00fcfungen ist.<\/li>\n<li><b>Im Zusammenhang mit den gestellten Antr\u00e4gen auf Akteneinsicht zeigte sich, dass Professor Fred Mendelsohn, der als Mitglied des NHMRC-Expertenausschusses den <\/b><b>Review<\/b><b>-Prozess \u00fcberwachte, die hohe Qualit\u00e4t des ersten Berichts <\/b>mit folgenden Worten <a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/2012.07.12-HWC-Fred-Mendelsohn-feedback-on-first-review-FOI-2016-17-016-12.pdf\"><b>best\u00e4tigte<\/b><\/a>: <i>\u201eIch bin von der Stringenz, Gr\u00fcndlichkeit und Systematik beeindruckt, die der Evaluation der ver\u00f6ffentlichten Berichte \u00fcber die Wirksamkeit und Nebenwirkungen der Hom\u00f6opathie zugrunde lag [\u2026.] \u00a0Diese <\/i><i>\u00dcberpr\u00fcfung<\/i><i> wurde hervorragend durchgef\u00fchrt und die Ergebnisse werden auf systematische, objektive und \u00fcberzeugende Weise pr\u00e4sentiert.\u201c <\/i><\/li>\n<li>Laut NHMRC beruhten die Ergebnisse des zweiten, im Jahr <b>2015 ver\u00f6ffentlichten Berichts<\/b> auf einer \u201esorgf\u00e4ltigen Pr\u00fcfung von mehr als 1.800\u00a0Studien\u201c. Tats\u00e4chlich aber <b>basierten die Ergebnisse auf nur 176\u00a0Studien<\/b>.<\/li>\n<li><b>Der NHMRC verwendete eine Methode, die<\/b> noch <a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/de\/informationsquellen\/die-homoopathie-debatte\/der-australische-bericht\/faq-australischer-bericht\/\"><b>in keiner anderen <\/b><b>\u00dcberpr\u00fcfung<\/b><\/a> <b>davor oder danach eingesetzt wurde<\/b><b>.<\/b> <b>Es entschied, dass Studien mindestens 150\u00a0Teilnehmer umfassen und eine ungew\u00f6hnlich hohes Ma\u00df an Qualit\u00e4t aufweisen m\u00fcssten, damit sie als\u00a0\u201ezuverl\u00e4ssig\u201c gelten. Dabei f\u00fchrt das NHMRC selbst regelm\u00e4\u00dfig Studien mit <a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/de\/informationsquellen\/die-homoopathie-debatte\/der-australische-bericht\/faq-australischer-bericht\/\">weniger als 150\u00a0Teilnehmern durch<\/a>. <\/b><\/li>\n<li>Diese beispiellosen und willk\u00fcrlichen Regeln f\u00fchrten dazu, dass <b>die Ergebnisse von 171\u00a0der Studien als \u201eunzuverl\u00e4ssig\u201c eingestuft und v\u00f6llig au\u00dfer Acht gelassen wurden, sodass nur <\/b><a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/de\/informationsquellen\/die-homoopathie-debatte\/der-australische-bericht\/faq-australischer-bericht\/\"><b>f\u00fcnf\u00a0Studien \u00fcbrig blieben, die das NHMRC als \u201ezuverl\u00e4ssig\u201c erachtete<\/b><\/a>. Diese f\u00fcnf\u00a0Studien wurden allesamt als negativ eingestuft. Daraus schloss das NHMRC, es gebe keine \u201ezuverl\u00e4ssigen\u201c Nachweise.<\/li>\n<li>Professor Peter Brooks, Vorsitzender des NHMRC-Ausschusses, der die \u00dcberpr\u00fcfung von 2015 durchf\u00fchrte, <b>hatte es zun\u00e4chst vers\u00e4umt, seine Mitgliedschaft in der Anti-Hom\u00f6opathie-Lobbygruppe<\/b> \u201eFriends of Science in Medicine\u201c anzugeben.<\/li>\n<li>Entgegen der NHMRC-eigenen Richtlinien war in diesem Ausschuss <b>nicht ein einziger Hom\u00f6opathie-Experte <\/b>vertreten.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<h3><b>Beschwerde an den <\/b><b>B\u00fcrgerbeauftragten<\/b><b> des Commonwealth<\/b><\/h3>\n<p>Im August 2016 reichte die <em>Australian Homeopathic Association<\/em> (AHA) beim Commonwealth-Ombudsman Beschwerde auf Grundlage des PID-Gesetzes gegen das NHMRC ein. Es ist auch als &#8222;Whistleblower&#8220; Gesetz bekannt. Die Untersuchung sollte pr\u00fcfen, ob dem NHMRC Voreingenommenheit, Fehlverhalten und letztlich Irref\u00fchrung der \u00d6ffentlichkeit in seinem Bericht \u00fcber Hom\u00f6opathie aus dem Jahr 2015 zur Last gelegt werden kann.<\/p>\n<p>Das Homeopathy Research Institut (HRI) unterst\u00fctzte mit einem Gutachten die Untersuchung. Darin wurden die unwissenschaftlichen Methoden aufgezeigt, mit denen das NHMRC den Hom\u00f6opathie-Bericht verfasst hatte.<\/p>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.ombudsman.gov.au\/__data\/assets\/pdf_file\/0008\/300014\/NHMRC-2023-Statement.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">B\u00fcro des Ombudsmannes<\/a> gab am 4. August 2023 bekannt: &#8222;Trotz unserer Bem\u00fchungen war es nicht m\u00f6glich, einen Experten (oder mehrere Experten) zu gewinnen, der uns zu diesem Thema unabh\u00e4ngig ber\u00e4t. In Ermangelung unabh\u00e4ngiger wissenschaftlicher Expertise waren wir nicht in der Lage, die Fragen der wissenschaftlichen Methodik abschlie\u00dfend zu kl\u00e4ren.&#8220;<\/p>\n<p>Zum diesem Abschlussbericht erkl\u00e4rt Rachel Roberts, HRI-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin:<\/p>\n<p>&#8222;Es ist \u00e4u\u00dferst entt\u00e4uschend, dass der Ombudsmann keine wissenschaftlichen Experten finden konnte, die unvoreingenommen die wissenschaftlichen Methoden des NHMRC beurteilen wollten. Aus unserer Sicht wurde seitens des NHMRC in beispielloser Art und Weise unwissenschaftlich gearbeitet.<\/p>\n<p>Da der NHMRC-Bericht weithin zitiert wurde, ist es zutiefst bedauerlich, dass trotz einer siebenj\u00e4hrigen Untersuchung das unwissenschaftliche Verhalten des NHMRC nicht benannt werden konnte.&#8220;<\/p>\n<p>Die <b>Kurzfassung der Vorlage an den B\u00fcrgerbeauftragten kann<\/b> <a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Executive-Summary-to-Ombudsman-Complaint-re-NHMRC-Homeopathy-Review-FINAL.pdf\">hier<\/a> heruntergeladen werden.<br \/>\nLaden Sie <a href=\"https:\/\/www.ombudsman.gov.au\/__data\/assets\/pdf_file\/0008\/300014\/NHMRC-2023-Statement.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> die <strong>Abschlusserkl\u00e4rung des B\u00fcros des Commonwealth Ombudsman herunter<\/strong>.<br \/>\nLaden Sie <a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/2023_08_HRI-Statement-Ombudsman_DE.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> die HRI-Erkl\u00e4rung zum Abschluss der Ombudsmann-Beschwerde herunter.<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"520\" height=\"293\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/QvF8KxbCXzA?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<blockquote><p>Roberts stellt fest: <em>\u201eDer Review des NHMRC ist ein ersch\u00fctterndes Beispiel f\u00fcr fehlerhafte Berichterstattung. Entscheidungstr\u00e4ger und die wissenschaftliche Gemeinschaft verlassen sich auf diese Art von Berichten und m\u00fcssen ihrer Richtigkeit vertrauen k\u00f6nnen. Hier geht es nicht um jemandes pers\u00f6nliche Meinung dar\u00fcber, ob Hom\u00f6opathie wirkt oder nicht. Es geht um die Bedeutung der objektiven Berichterstattung \u00fcber das Beweismaterial \u2013 egal, was es aussagt \u2013, und das hat das NHMRC nicht getan.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Beschwerdef\u00fchrer warten derzeit auf die Antwort des <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">B\u00fcrgerbeauftragte<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">n auf ihre Vorlage. Da der fehlerhafte Hom\u00f6opathie-<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Review<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> des NHMRC weltweit betr\u00e4chtliche Auswirkungen auf die Hom\u00f6opathieforschung hatte, wird das HRI die \u00d6ffentlichkeit im weiteren Verlauf des Falles \u00fcber alle Neuigkeiten in Bezug auf die Beschwerde informieren.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"520\" height=\"293\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/oUCU2TbFd70?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h3><b>Der fehlende erste Bericht<\/b><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Untersuchungen des NHMRC zur Hom\u00f6opathie erfolgten von 2010 bis 2015. Zun\u00e4chst arbeitete das NHMRC von April 2012 bis August 2012 mit einem externen Auftragnehmer von der University of South Australia (UniSA) zusammen und <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">erstellte einen Bericht<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> \u00fcber die Datenlage im Bereich <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Hom\u00f6opathie<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">, um die australische \u00d6ffentlichkeit entsprechend zu informieren. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Bericht trug den Titel <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">\u201e<em>The Effectiveness of Homeopathy: \u00a0An overview review of secondary evidence<\/em>\u201c.<\/span><\/i><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Dieser durch die australischen Steuerzahler finanzierte Bericht wurde jedoch nie ver\u00f6ffentlicht. Das NHMRC weigerte sich trotz wiederholter Antr\u00e4ge auf Akteneinsicht \u00fcber 3 Jahre, ihn freizugeben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Nachdem der Vertrag mit dem ersten <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Review<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">-Team gek\u00fcndigt wurde, wurde mit OptumInsight ein zweiter externer Auftragnehmer engagiert, um den <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Hom\u00f6opathie-<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Review zwischen Dezember 2012 und M\u00e4rz 2015 erneut durchzuf\u00fchren.<\/span><\/p>\n<h3><strong><b>Nicht nur das HRI kritisiert die Richtigkeit der NHMRC-Ergebnisse<\/b><\/strong><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Im Zusammenhang mit den gestellten Antr\u00e4gen auf Akteneinsicht geht hervor, dass <\/span><b>zwei unabh\u00e4ngige Experten <\/b><span style=\"font-weight: 400;\">beim Peer-Review vor der endg\u00fcltigen Ver\u00f6ffentlichung <\/span><b>ebenfalls Bedenken \u00fcber die Schlussfolgerungen des Berichts von 2015 \u00e4u\u00dferten<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">. Das s\u00fcdwestpazifische Cochrane-Zentrum kommentierte, dass f\u00fcr einige Erkrankungen \u201e&#8230;[die Einstufung] \u201akeine zuverl\u00e4ssigen <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Nachweise<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u2018 die Evidenzlage nicht korrekt wiederzugeben scheint\u201c. Ein zweiter Experte \u201e\u00e4u\u00dferte Zweifel ob des endg\u00fcltigen Charakters der Schlussfolgerungen, die der Bericht zog\u201c. Das NHMRC ging \u00fcber dieses Feedback hinweg und revidierte seine Schlussfolgerungen nicht.<\/span><\/p>\n<h3><b>Die wahre Geschichte hinter den Schlagzeilen<\/b><\/h3>\n<p><a href=\"#\" class=\"expand-content\" id=\"6a73f11bb6399\"><span class=\"expand-content-more\">Mehr<\/span><span class=\"expand-content-less\">Weniger<\/span><\/a><\/p><div class=\"collapse-content\" id=\"panel-6a73f11bb6399\">\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u00dcbersichtsarbeit<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> richtet sich an die breite \u00d6ffentlichkeit und soll die Ergebnisse einer <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Bewertung<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> von systematischer Studien zusammenfassen, die vom NHMRC durchgef\u00fchrt wurde, um die Evidenzbasis f\u00fcr die Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie beim Menschen zu bewerten<\/span>.<sup><a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Homeopathy-Overview-Report.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">2<\/a><\/sup><\/p>\n<p><b>\u201eMangel an <\/b><b>Nachweise<\/b><b>n f\u00fcr die Wirkung\u201c und \u201e<\/b><b>Nachweise<\/b><b> f\u00fcr den Mangel an Wirkung\u201c \u2013 eine Verwechslung<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Schlussfolgerung des Berichts, dass es \u201ekeine zuverl\u00e4ssigen <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Nachweise<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c f\u00fcr die Wirkung von Hom\u00f6opathie gebe, ist weithin missverstanden worden. Man meinte nun, dass das NHMRC festgestellt habe, dass Hom\u00f6opathie bei den gepr\u00fcften Erkrankungen <\/span><b>nicht<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> wirkt, was ein v\u00f6llig anderes Ergebnis w\u00e4re.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Dieses Missverst\u00e4ndnis l\u00f6ste eine umfassende Medienberichterstattung aus, \u00a0und es verbreitete sich die unzutreffende Botschaft, das NHMRC habe festgestellt, dass Hom\u00f6opathie bei keiner Erkrankung besser wirke als ein Placebo.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Tats\u00e4chlich <\/span><b>kam das NHMRC aber zu dem Schluss, dass Hom\u00f6opathie bei nur 13 der 61\u00a0untersuchten Erkrankungen nicht besser wirkte als ein Placebo<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die eingehende wissenschaftliche Analyse des australischen Berichts durch das HRI deckte zahlreiche Beispiele f\u00fcr Voreingenommenheit und Falschberichte auf. So erkl\u00e4rt sich, wie das NHMRC zu einer so endg\u00fcltigen und negativen Position gelangte, die den Schlussfolgerungen der meisten anderen akademisch anspruchsvollen <\/span><a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/de\/informationsquellen\/wichtiges-forschungsmaterial\/klinische-studien-im-ueberblick\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">systematischen \u00dcbersichtsarbeiten und Metaanalysen<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> \u00fcber Hom\u00f6opathie widerspricht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ausschlaggebend ist, dass <\/span><b>die Ergebnisse des NHMRC in erster Linie mit dessen Definition von zuverl\u00e4ssigen <\/b><b>Nachweise<\/b><b>n stehen und fallen<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">: Damit eine Studie als \u201ezuverl\u00e4ssig\u201c erachtet wurde, musste sie mindestens 150\u00a0Teilnehmer und eine Qualit\u00e4tszahl von 5\/5 auf der Jadad-Skala (oder Gleichwertiges auf anderen Skalen) vorweisen. Studien, die eine dieser Kriterien nicht erf\u00fcllten, wurden als \u201e<\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">qualitativ und\/oder gr\u00f6\u00dfenm\u00e4\u00dfig unzureichend zur Rechtfertigung einer weiteren Ber\u00fccksichtigung ihrer Ergebnisse<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c abgelehnt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Festlegung einer derart hohe Mindestqualit\u00e4t ist \u00e4u\u00dferst ungew\u00f6hnlich \u2013 <\/span><b>die Mindestprobengr\u00f6\u00dfe von N\u00a0=\u00a0150 ist<\/b> <b>willk\u00fcrlich, entbehrt jeder wissenschaftlichen Begr\u00fcndung und ist in <\/b><b>Evidenz\u00fcberpr\u00fcfungen<\/b><b> beispiellos<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Von den 176 Einzelstudien, die das NHMRC in dern <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Hom\u00f6opathie-<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Review aufnahm,<\/span><b> erf\u00fcllten nur <\/b><a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/de\/informationsquellen\/die-homoopathie-debatte\/der-australische-bericht\/faq-australischer-bericht\/\"><b>f\u00fcnf Studien die NHMRC-eigene Definition von \u201ezuverl\u00e4ssig\u201c<\/b><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">. Aus keiner der f\u00fcnf Studien lie\u00df sich gem\u00e4\u00df der NHMRC-Analyse eine Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie ableiten. So erkl\u00e4rt sich, warum das NHMRC schlussfolgerte, es gebe \u201ekeine zuverl\u00e4ssigen Hinweise\u201c f\u00fcr die Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr den Zusammenhang sei an Folgendes erinnert: Wenn tats\u00e4chlich \u201ekeine zuverl\u00e4ssigen <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Nachweise<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c f\u00fcr die Hom\u00f6opathie existierten, w\u00fcrde die Hom\u00f6opathie in dieselbe Kategorie von <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Nachweise<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">n (\u201eWirksamkeit unbekannt\u201c) fallen wie <\/span><a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/de\/informationsquellen\/homeopathy-faqs\/conventional-medicine-is-proven-homeopathy-isnt\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">50\u00a0% der schulmedizinischen Behandlungen<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, die im National Health Service \u00a0zum Einsatz kommen. Doch in Wirklichkeit ist diese Schlussfolgerung falsch<\/span>.<\/div><!-- de -->\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Entgegen der Feststellung \/ des Befunds des NHMRC <\/span><b>gibt es<\/b><b>\u00a0<\/b><a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/de\/informationsquellen\/die-homoopathie-debatte\/der-australische-bericht\/faq-australischer-bericht\/\"><b>\u201egut konzipierte, hochwertige Studien mit ausreichenden Teilnehmerzahlen f\u00fcr ein aussagekr\u00e4ftiges <\/b><\/a><b>Ergebnis\u201c<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> (um die NHMRC-Beschreibung einer zuverl\u00e4ssigen Studie zu bem\u00fchen), die die Wirksamkeit bestimmter hom\u00f6opathischer Behandlungen bei bestimmten Erkrankungen wie Heuschnupfen, Sinusitis, Infektionen der oberen Atemwege, Durchfall bei Kindern und Schmerzen im unteren R\u00fccken belegen. Die Tatsache, dass die Ergebnisse solcher Studien ungerechtfertigterweise abgelehnt wurden, bedeutet, dass das <\/span><b>NHMRC die \u00d6ffentlichkeit durch Falschmeldungen <\/b><b>\u00fcber Nachweise <\/b><b>zur Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie get\u00e4uscht hat<\/b><b>.<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Weitere Informationen finden Sie in unseren <\/span><a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/de\/informationsquellen\/die-homoopathie-debatte\/der-australische-bericht\/faq-australischer-bericht\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">FAQs zum australischen Bericht<\/span><\/a><\/p>\n<h3><b>Dokumentenarchiv<\/b><\/h3>\n<h4><b>NHMRC-Publikationen im Jahr 2014<\/b><\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/nhmrcdrafthomeopathyinformationpaper140408.pdf\"><span style=\"font-weight: 400;\">Australischer Bericht \u2013 Entwurf<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> [auf Englisch]<br \/>\n<\/span><a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Homeopathy-Overview-Report.pdf\"><span style=\"font-weight: 400;\">\u00dcbersichtsbericht<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> \u201cEffectiveness of Homeopathy for Clinical Conditions: Evaluation of the Evidence (October 2013), prepared for the NHMRC Homeopathy Working Committee by Optum\u201d [auf Englisch verf\u00fcgbar]<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">einschlie\u00dflich:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Overview-Report-appendices.pdf\"><span style=\"font-weight: 400;\">Anh\u00e4nge<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> zum \u00dcbersichtsbericht <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">[auf Englisch]<\/span><\/i><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Review-of-submitted-literature.pdf\"><span style=\"font-weight: 400;\">Analyse<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> der eingereichten Literatur <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">[auf Englisch<\/span><\/i><\/li>\n<li><a style=\"font-size: 14px;\" href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/List-of-considered-evidence.pdf\">Liste des (mit)eingereichten Beweismaterials<\/a> <i style=\"font-size: 14px;\">[Englisch]<\/i><\/li>\n<\/ul>\n<h4><b>HRI-Publikationen in den Jahren 2014\u20132023<\/b><\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/2023_08_HRI-Statement-Ombudsman_DE.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HRI-Erkl\u00e4rung 2023<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/HRI-Response-to-NHMRC-Information-Paper.pdf\"><span style=\"font-weight: 400;\">Antwort des HRI<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> auf den \u201eaustralischen Bericht\u201c <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">[auf Englisch]<br \/>\n<\/span><\/i><a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/HRI-Submission-to-NHMRC-public-consultation-draft-Information-Paper-on-homeopathy.pdf\"><span style=\"font-weight: 400;\">Einreichung des HRI zur \u00f6ffentlichen Anh\u00f6rung<\/span><\/a> <i><span style=\"font-weight: 400;\">[auf Englisch]<\/span><\/i><\/p>\n<p><a href=\"#\" class=\"expand-content button accent-bg\" id=\"6a73f11bb63bf\"><span class=\"expand-content-more\">Referenzen<\/span><span class=\"expand-content-less\">Weniger<\/span><\/a><\/p><div class=\"collapse-content\" id=\"panel-6a73f11bb63bf\">\n<p>1.\u00a0NHMRC Information Paper: Evidence on the effectiveness of homeopathy for treating health conditions [March\u00a02015] | <a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/NHMRC-Information-Paper-Mar2015.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Volltext<\/a><\/p>\n<p>2. Effectiveness of Homeopathy for Clinical Conditions: Evaluation of the Evidence. Overview Report. Prepared for the NHMRC Homeopathy Working Committee by Optum. October 2013 | <a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Homeopathy-Overview-Report.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Volltext<\/a><\/p>\n<p>3. Homeopathy is bunk, study says.\u00a0The Guardian, 8 April 2014 | <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/world\/2014\/apr\/08\/homeopathy-is-bunk-study-says\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Article<\/a><\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\"><\/div><!-- de --><\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/resources\/homeopathy-the-debate\/\">Zur\u00fcck zu \u201cDie Hom\u00f6opathie-Debatte\u201d<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im M\u00e4rz 2015 ver\u00f6ffentlichte der australische National Health and Medical Research Council\u00a0(NHMRC) eine \u00dcbersichtsarbeit (\u201eInformation Paper\u201c) \u00fcber Hom\u00f6opathie, die gemeinhin als \u201eDer australische Bericht\u201c bezeichnet wird.1 Diesem Bericht zufolge \u201e\u2026 existieren keine Erkrankungen, bei denen die Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie zuverl\u00e4ssig nachgewiesen werden kann\u201c.2 Der Bericht sorgte weltweit f\u00fcr Schlagzeilen. Diese suggerierten, der NHMRC habe festgestellt, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":835,"featured_media":0,"parent":9715,"menu_order":20,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-9716","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hri-research.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/9716","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hri-research.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hri-research.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hri-research.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/835"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hri-research.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9716"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.hri-research.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/9716\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hri-research.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/9715"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hri-research.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9716"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}